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Feuchtigkeitsschäden

Ein gewisses Maß an Feuchtigkeit im Gebäude ist "normal". Zuviel Feuchtigkeit führt jedoch zu Schäden, die teils erheblich sein können.

Überhöhte Feuchtigkeit in Bauteilen kann neben den für Feuchte typischen Verfleckungen häufig zu üblen Geruchsbelästigungen und schlimmstenfalls auch zu Schimmelbildung führen.

Dabei ist es unerheblich, ob die Feuchte von außen eindringt oder im Inneren durch die Nutzung des Gebäudes entsteht.

Die Analyse der Herkunft der Feuchte ist in der Gebäudediagnostik von höchster Wichtigkeit. Nur bei präziser Bestimmung der Ursache kann eine nachhaltige Sanierung der Feuchtigkeitsschäden eingeleitet werden und einer neuen Entstehung entgegen gewirkt werden. 

Feuchtigkeitsschäden durch Oberflächenwasser

Oberflächenwasser kann in verschiedenster Art in ein Gebäude gelangen: In Form von Regen, Schnee, Tauwasser, Überflutung aber auch durch Leitungswasser. Außer bei Überflutungen, wo Wasser über Fenster und Türen ins Innere des Gebäudes gelangt, kann es zum Wassereintrag nur dann kommen, wenn die Gebäudehülle Undichtigkeiten aufweist (schadhaftes, undichtes Dach, schadhafte oder fehlende Abdichtung erdberührter Bauteile, etc.) Durch spezielle Untersuchungsverfahren kann eindeutig festgestellt werden, um welche Art von Wasser es sich handelt. Dazu genügt eine kleine Probe eines durchfeuchteten Bauteils, um im Labor feststellen zu lassen, ob es sich um Regenwasser, Schnee, Tauwasser, Überflutung oder Leitungswasser handelt.

Aus den Ergebnissen können dann geeignete Sanierungsmaßnahmen und ggf. weitere vorbeugende Maßnahmen entwickelt werden.

Feuchtigkeitsschäden durch Benutzung

Bewohnte Räume sollten eine "Normfeuchte" von 40% bis ca. 55% rel. Luftfeuchte aufweisen. Im täglichen Gebrauch kann es jedoch beim Kochen, Baden oder Duschen zu deutlich höheren Werten kommen. Das ist insoweit nicht schlimm, als das sich das "Normklima" relativ leicht durch ordentliches Lüften wiederherstellen lässt.

Bedenkt man, dass zwei erwachsene Menschen in einer Nacht im Schlaf zwischen 1,5 l und 2,0 l Feuchtigkeit nur durch Atmung und Transpiration in den Raum abgeben, wird die Forderung nach regelkonformer Lüftung umso bedeutsamer.

Legt sich die überhöhte Feuchte auf die Oberflächen von Wänden, Decken und Böden ab, kann es nicht selten zu Schimmelbefall kommen.

Feuchtigkeitsschäden durch Wasser führende Leitungen

Kleinste Schäden an Wasser führenden Leitungen (Brauchwasser, Heizung, Schmutzwasser, etc.) können, wenn sie unerkannt bleiben, schwere Schäden am Gebäude verursachen. Schäden durch Wasserleitungen sind in der Regel durch die Gebäudeversicherung gedeckt, aber hier ist schnelles Eingreifen erforderlich, um größere Schäden zu vermeiden. Hier kann die Diagnostik durch Präzisionsmesstechnik zur Leckage-Ortung und / oder durch Thermografie rasch Aufschluss über die Schadenursache bringen.

Das Leistungsspektrum des Sachverständigenbüros der QM - Akademie bei der Begutachtung von Feuchtigkeitsschäden umfasst die folgenden Dienstleistungen:

  • Untersuchung zur Ursachenanalyse der Feuchte
  • Untersuchung der Wasserherkunft durch spezialisiertes Labor
  • Einsatz von Präzisionsmesstechnik und Thermografie
  • Dokumentation der Schäden in Wort und Bild
  • Langzeitmessung zur Dokumentation des Heiz- und Lüftungsverhaltens der Nutzer
  • Konzeption und Planung von geeigneten Sanierungsmaßnahmen zur nachhaltigen Beseitigung der Feuchteschäden
  • Komplette Überwachung und Betreuung der Sanierungsarbeiten

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