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Das Sachverständigenbüro in Viersen

Anschrift:
Smetsend 10a
41366 Schwalmtal

Kontaktdaten:
Telefon:   +49 (0) 2163 - 57 11 61 1
E-Mail:    infoqm-akademie-gutachteneu

Über unser Sachverständigenbüro in Viersen wickeln wir alle Gutachten und Aufträge in der Region Viersen, Niederkrüchten, Elmpt, Schwalmtal, Brüggen, Nettetal, Lobberich, Dülken, Neersen, Anrath, Willich, Schiefbahn, Tönisvorst, Grefrath, Kempen, Straelen, Geldern, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Moers und Krefeld sowie dem gesamten Niederrhein ab.

Unsere Gutachter in Viersen

Andreas Thyssen
Telefon:   +49 (0) 2163 - 57 11 61 1
Mobil:     +49 (0) 163 - 69 54 80 5
E-Mail:    a.thyssenqm-akademieeu

Herr Thyssen ist Ihr Ansprechpartner für
Immobilienbewertungen, Verkehrswertermittlungen, Wertschätzungen von Immobilien und Grundstücken, Beratung bei Ankauf und Verkauf von Immobilien und Grundstücken

Stephan Horn
Telefon:   +49 (0) 2433 - 970 190
Mobil:     +49 (0) 177 - 75 64 71 4
E-Mail:    stephan.hornqm-akademieeu

Herr Horn ist Ihr Ansprechpartner für
Bauschäden, Schimmelpilzschäden, Feuchtigkeitsschäden, Versicherungsschäden, Sanierungsberatung


Die Leistungen unseres Sachverständigenbüros im Überblick

  • Ermittlung und Bewertung von
    • Bauschäden aller Art
    • Schimmelpilzschäden
    • Feuchtigkeitsschäden
    • Schäden an Elektro-Anlagen
    • Schäden an Photovoltaik-Anlagen
    • Schäden an der Haus- und Gebäudetechnik
  • Wertermittlungen von Immobilien und Grundstücken
    • Verkehrswertermittlungen
    • Marktwertermittlungen
    • Wertschätzungen
  • Baubegleitung und Baubetreuung
  • Sanierungsberatung und Kostenermittlung
  • Gebäude-Thermografie
  • Energieberatung / Energieausweis
  • Elektrosmog-Messungen
  • Begutachtung von Versicherungsschäden
    • Blitzschäden und Überspannungsschäden
    • Sturmschäden und Unwetterschäden
    • Anprallschäden durch PKW
  • Sachverständige Stellungnahmen
  • Privatgutachten
  • Gerichtsgutachten
  • Versicherungsgutachten
  • Kurzgutachten
  • weitere sachverständige Dienstleistungen

Details zu den Leistungen entnehmen Sie bitte den jeweiligen Unterseiten in der Navigation.


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Viersen und der Niederrhein

Die Stadt Viersen liegt am linken Niederrhein im Westen des Landes Nordrhein-Westfalen und gehört als kreisangehörige Stadt zum gleichnamigen Kreis Viersen im Regierungsbezirk Düsseldorf. Der Name der Stadt leitet sich vom ehemaligen Bach "Viers", dem heutigen "Dorfer Bach" in der Nähe der Kaisermühle ab.

Viersen erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 91 km²und besteht aus etwa 16 km² bebauten Flächen, etwa 45 km² landwirtschaftlich genutzten Flächen sowie etwa 20 km² Gärten, Wald-, Grün- und Wasserflächen.

Das Stadtgebiet ist in vier Stadtbezirke unterteilt:

  • Alt-Viersen mit den Ortsteilen Beberich, Bockert, Bötzlöh, Donk, Düpp, Hamm, Heimer, Helenabrunn, Hoser, Hülsdonk, Ompert, Rahser, Rintgen, Robend, Noppdorf, Ummer
  • Dülken mit den Ortsteilen Bergerstraße, Bistard, Schirick, Landwehr, Loosen, Busch, Hausen, Mackenstein, Nette, Ransberg, Nord, Waldnielerstraße
  • Süchteln mit den Ortsteilen Clörath, Dornbusch, Hagen, Hagenbroich, Sittard, Vorst
  • Boisheim mit den Ortsteilen Lind, Pütterhöfe, Klinkhammer, Bonesend, Mauswinkel

Ursprünglich gehörten Dülken, Süchteln und Boisheim zum Amt Brüggen im Herzogtum Jülich und Viersen war eine Exklave des geldrischen Amtes Krickenbeck zwischen dem Herzogtum Jülich und dem angrenzenden Kurfürstentum Köln auf der anderen Niersseite.

Nachdem sich 1968 die Gemeinde Boisheim der Stadt Dülken angeschlossen hatte, schlossen sich im Rahmen der kommunalen Neuordnung im Jahre 1970 die drei Städte Viersen, Dülken und Süchteln zur Stadt Viersen in seiner jetzigen Form zusammen. Dies geschah nicht ohne Widerstand, vor allem in Dülken, denn man wollte sich nicht auf den Stadtnamen Viersen einigen. Die Vertreter der Gebietskörperschaften Dülken wollten den Namen Dreistadt, doch der Gesetzgeber blieb bei Viersen.

Bis zur Eingemeindung war die Stadt Viersen kreisfrei. Dülken und Süchteln gehörten ebenso wie die Gemeinde Boisheim zum damaligen Kreis Kempen-Krefeld.

Durch die Eingemeindung verlor das alte Viersen seine Kreisfreiheit, wurde aber ab dem 1. Januar 1975 als mit Abstand größte Kommune des Kreisgebiets zur Kreisstadt aufgewertet, während das kleinere Kempen diesen Status verlor. Hierdurch wurde aus dem ehemaligen Kreis Kempen-Krefeld der neue Kreis Viersen. Der neue Kreis bekam die Gemeinde Niederkrüchten vom alten Kreis Erkelenz und verlor den Kempener Stadtteil Hüls an die kreisfreie Stadt Krefeld.

Die frühere Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Territorien hatte Einfluss auf die Entwicklung der drei Gemeinden. Weil der Jülicher Landesherr Dülken und Süchteln als Grenzstädte gegenüber Geldern bzw. Kurköln stärken wollte, wurden diese entsprechend gefördert und ausgebaut.
In Viersen behielt der Kölner Stift St. Gereon als Grundherr lange Zeit bedeutenden Einfluss. Er hatte kein Interesse am Ausbau Viersens zu einer Stadt. Deshalb entwickelte sich die Gemeinde in ihrer Siedlungsstruktur mit weit gestreuten, einzelnen Honschaften auch anders als die Nachbarorte Dülken und Süchteln, die über einen Stadtkern und eine Stadtbefestigung verfügten. Die Siedlungsstruktur von Viersen wurde erst im 19. Jahrhundert verändert. 1794 endete die territoriale Zersplitterung des Gebietes um Viersen mit dem Beginn der Franzosenzeit. Ab 1815 gehörte der Niederrhein zum Königreich Preußen und so bildete Preußen 1822 die Rheinprovinz.

Nach und nach drückte die Industrialisierung der Landschaft ihren Stempel auf. Mit dem Bau von Straßen und Eisenbahnen wurden wichtige Verkehrsverbindungen für die Textilindustrie geschaffen, die die stärkste treibende Kraft für den wirtschaftlichen Aufstieg bildete. Nach dem Zweiten Weltkrieg brach die Textilentwicklung ab und es entstand eine neue und vielschichtigere Gewerbestruktur mit Eisen- und Metallverarbeitung und der Lebensmittelbranche. Heute ist Viersen Heimat für eine Reihe mittelständischer Produktions- und Dienstleistungsunternehmen in mehreren Gewerbegebieten. Der Süßwarenhersteller Mars Deutschland (Schokoriegel) hat hier seine deutsche Zentrale.

Bis zum Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert hatte Viersen nur wenige hundert Einwohner, doch mit der Industrialisierung wuchsen die Bevölkerungszahlen sehr schnell. Von 1818 bis 1900 stieg die Zahl der Einwohner von 3.500 Menschen auf 25.000 an. Durch die Eingemeindung der Städte Dülken (22.555 Einwohner 1969) und Süchteln (18.606 Einwohner 1969) stieg die Einwohnerzahl der Stadt Viersen von 44.010 im Jahre 1969 auf 85.171 am 1. Januar 1970 an.

Den bisherigen historischen Höchststand erreichte Viersen im Jahr 1972 mit einer Bevölkerungszahl von 87.013 Einwohnern. In der Liste der Groß- und Mittelstädte in Deutschland belegt Viersen Rang 112.

Viersen liegt an der Bundesautobahn 61 (Venlo-Mannheim) und ist durch die drei Anschlussstellen Süchteln (6), Viersen (7) und Mackenstein (8) angebunden. Südlich davon liegt an der Grenze zu Mönchengladbach das Autobahnkreuz Mönchengladbach, wo die Bundesautobahn 61 die Bundesautobahn 52 (Roermond-Düsseldorf) kreuzt.

Viersen hat einen zentral gelegenen Busbahnhof, von dem aus insgesamt sechzehn Buslinien das Stadtgebiet befahren.

Der Bahnhof Viersen ist mit Regional-Express- und Regionalbahn-Linien unter anderem mit Aachen, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Krefeld, Mönchengladbach, Venlo und Wuppertal verbunden. Im Stadtgebiet befinden sich Bahnhöfe in Viersen, Dülken und Boisheim.


Im Kreis Viersen liegt auch die Gemeinde Schwalmtal. Schwalmtal ist in den östlichen Teil des Naturparks Maas-Schwalm-Nette integriert und somit von einer typisch niederrheinischen Landschaft umgeben. Von den gut 48 km² des Gemeindegebietes sind nur rund 6 km² bebaut.

Den Namen hat die Gemeinde durch den Fluss Schwalm. Das Schwalmtal wird auch das "Tal der Mühlen" genannt. Die älteste Wassermühle am Niederrhein ist die Mühlrather Mühle von 1447 im Naherholungsgebiet Hariksee.

Schwalmtal besteht aus den Ortsteilen:
Amern, Berg, Birgen, Brüggener Hütte, Dilkrath, Eicken, End, Eschenrath, Felderseite, Fischeln, Geneschen, Hagen, Hahn, Hehler, Heidend, Hochfeld, Hostert, Kasend, Kranenbruch, Krinsend, Leloh, Linde, Lüttelforst, Naphausen, Papelter Hof, Renneperstraße, Rösler-Siedlung, Schagen, Schier, St. Anton, St. Georg, Stöcken, Ungerath, Vogelsrath, Waldniel.

Die Gemeinde Schwalmtal entstand im Zuge der kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1970 durch eine Zusammenlegung der bis dahin rechtlich selbständigen Gemeinden Waldniel und Amern.

Steinzeitliche Funde wurden auf das Jahr 2000 v. Chr. datiert. Die ersten urkundlichen Erwähnungen gehen für Waldniel bis auf das Jahr 1020 zurück und für Amern auf das 12. Jahrhundert.

Die Gemeinde Waldniel wurde im Jahr 1915 aus den Gemeinden Burgwaldniel, Kirspelwaldniel und Lüttelforst gebildet. Die Gemeinde Amern entstand 1928 durch die Zusammenlegung von Amern St. Georg mit Dilkrath. Im Jahr 1936 wurden Unteramern und Oberamern mit der Gemeinde Amern zusammengelegt.

Der Industriestandort Schwalmtal war lange von der Textilindustrie geprägt, dies ergab sich vor allem aus der Nähe zu Mönchengladbach und Krefeld. Heute liegen die Schwerpunkte der Industrielandschaft in der Nahrungsmittelherstellung (Hauptsitz der Kamps-Bäckereikette), der Metallverarbeitung und im IT-Sektor.

Schwalmtal lässt sich über die Bundesautobahn 52 an den Ausfahrten Schwalmtal-Hostert (5) und Schwalmtal-Waldniel (4), oder über die L 371 und die B 221 erreichen.

Bahnhöfe in der Nähe sind Mönchengladbach Hauptbahnhof, Viersen (Hbf), Viersen-Dülken und Viersen-Boisheim, die - bis auf Viersen-Boisheim - auch mit dem Schnellbus erreichbar sind. Die frühere Bahnstrecke Dülken-Brüggen ist inzwischen außer Betrieb.

Der Flughafen Düsseldorf ist in etwa 30 Minuten mit dem Auto erreichbar.


Der Kreis Viersen gehört zur Region Niederrhein. Kerngebiet des Niederrheins sind die Kreise Kleve, Wesel und Viersen sowie die Städte Krefeld und Duisburg. Des Weiteren zählen am östlichen und südlichen Rand Teile der Städte Isselburg und Oberhausen, der Rhein-Kreis Neuss, die Stadt Mönchengladbach und der Kreis Heinsberg zum Niederrhein. Düsseldorf, die rheinnahen Teile des Kreises Mettmann und Teile von Leverkusen werden hingegen nur im weiteren Sinne dem Niederrhein zugerechnet. Sie verstehen sich zumeist als Bestandteil des (Gesamt-)Rheinlandes. Linksrheinisch reicht der Niederrhein im weiteren Sinne bis ungefähr zur Linie Heinsberg, Erkelenz, Grevenbroich, Dormagen, rechtsrheinisch bis Monheim und den nördlichen Stadtteilen Leverkusens und Kölns.

Diese Linie entspricht auch der Verbreitung der niederrheinischen Bierspezialität Alt.

Die Kreise Viersen, Heinsberg und Neuss sowie Mönchengladbach und Krefeld zählen zum Mittleren Niederrhein und die Kreise Wesel und Kleve zum Unteren Niederrhein. Einen Oberen Niederrhein gibt es indes nicht.